Forderungsmanagement

Das Forderungs- oder Debitorenmanagement ist eine der wichtigsten Aufgaben im Unternehmen und immer eine Chefsache in der Weise, dass die Unternehmensleitung über den Zustand und die Funktionsweise informiert sein muss.

Forderungsausfälle sind nämlich der häufigste Insolvenzgrund in Deutschland.

Es ist heute unverzichtbar Forderungen als „offene Posten“ zu erfassen, so dass das Unternehmen jederzeit weiß, wann welche Forderung fällig ist.

Wenn irgendwie möglich, sollte das Unternehmen das Lastschriftverfahren mit dem Kunden vereinbaren und dem Kunden hierfür einen Bonus einräumen.

Erfahrungsgemäß ist das Lastschriftverfahren wesentlich günstiger als das manuelle Überwachen, Anmahnen und telefonische Erinnern nach der Rechnungstellung.

In vielen Fällen empfiehlt es sich Anzahlungen mit dem Kunden zu vereinbaren, um damit das Risiko eines Forderungsausfalls zu verringern.

Ferner empfiehlt es sich je nach Art des Kunden und der Dienstleistung oder Lieferung verbindliche Forderungsgrenzen im Unternehmen zu vereinbaren, bis zu denen eine Lieferung oder Dienstleistung erfolgt.

Diese Form der Risikobegrenzung ist ein wichtiger Bestandteil des Debitorenmanagements.

Letztlich verlieren Unternehmen oft Geld, weil sie vergessen, die Möglichkeiten, die der Gesetzgeber geschaffen hat, zu nutzen, beispielsweise die Handwerkersicherungshypothek gemäß § 648 i.V.m. § 885 BGB oder die in § 648 a BGB ermöglichte Sicherheitsleistung des Bestellers.

Wir beraten Sie in diesem Zusammenhang gern.